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Satzung der Schadow Gesellschaft Berlin e.V.

§ 1 Name und Sitz des Vereins

1.
Der Verein trägt den Namen "Schadow Gesellschaft Berlin" und hat seinen Sitz in Berlin.

2.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".

3.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am 31.12.1993.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist

a) die Pflege des Berlin/Brandenburgischen Kulturgutes, unter besonderer Berücksichtigung der Bewahrung
    des Werkes von Johann Gottfried Schadow (1764-1850)

b) die Förderung deutscher und internationaler Kontakte für das Kulturleben Berlin-Brandenburg durch
    Austausch über den deutschen und europäischen Klassizismus.

c) Unterstützung von Forschung auf diesem Gebiet.

Der Satzungszweck wird insbesondere Verwirklicht durch:

zu a)
Die Befassung mit dem Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Johann Gottfried Schadow in Berlin-Mitte,
Schadowstraße 10-11 als Künstlerhaus des deutschen und europäischen Klassizismus;
Dokumentation und Chronik des Lebens im Schadow Haus als Zeugnis Berliner Kulturgeschichte;

zu b)
direkte Ansprache der Öffentlichkeit mit dem Ziel, das Interesse der Bürger im In- und Ausland für die von
Schadow hinterlassenen Werke, wie die Quadriga auf dem Brandenburger Tor, zu wecken, zu pflegen und
zur Grundlage von kulturellen, gesellschaftspolitischen und geistig-humanistischen Begegnungen zu machen;

zu c)
durch Vorbereitung und Durchführung von wissenschaftlichen und publizistischen Arbeiten, die konkret auf
die Verbreitung der Kenntnisse über die klassizistischen Kulturzeugnisse in Berlin-Brandenburg gerichtet sind.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit / Mittel des Vereins

1.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhält-
nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedschaftsbeiträgen, Spenden und sonstigen Zuwendungen.
Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird auf der Mitgliederversammlung entschieden. Die Zahlung
der Beiträge ist jeweils zum Ersten eines jeden Halbjahres im Voraus fällig.
Der Vorstand kann bei Bedürftigkeit den Beitrag im Einzelfall ganz oder teilweise erlassen.

 

§ 4 Mitgliedschaft

1.
Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen und alle juristischen Personen des
öffentlichen und privaten Rechts, des In- und Auslands sein, welche die Ziele des Vereins bejahen und
unterstützen.

2.
Der Antrag, als Mitglied des Vereins aufgenommen zu werden, ist an den Vorstand zu richten.
Die Mitgliedschaft wird durch den Beschluss des Vorstandes erworben.

3.
Mit der Mitgliedschaft ist die Verpflichtung zur Zahlung des Jahresbeitrags verbunden. Er ist erstmals fällig
mit dem Beitritt für das laufende Geschäftsjahr. Die Höhe des Jahresbeitrages wird von der Mitglieder-
versammlung festgesetzt.

4.
Der Vorstand ist berechtigt, im Einvernehmen mit dem Kuratorium Ehrenmitglieder des Vereins zu ernennen.
Diese sind zur Zahlung von Beiträgen nicht verpflichtet, haben aber Rechte von Mitgliedern.

5. Die Mitgliedschaft erlischt,

a) durch den Tod der natürlichen, durch Auflösung der juristischen Person;

b) durch schriftliche Austrittserklärung spätestens drei Monate vor Schluß des Geschäftsjahres;

c) durch Ausschluß. Dieser kann erfolgen bei Nichtzahlung des Jahresbeitrages trotz zweimaliger Aufforderung
nach Ablauf des Geschäftsjahres oder, wenn das Ansehen oder lebenswichtige Interesse des Vereins
gefährdet sind.
Vor dem Ausschluß ist dem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Dem betreffenden Mitglied steht
innerhalb eines Monats nach Zugang der Nachricht über den Ausschluß die Beschwerde zu, über die die nächste
Mitgliederversammlung zu entscheiden hat.

 

§ 5 Organe des Vereins

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vorstand

c) das Kuratorium

 

§ 6 Mitgliederversammlung

1.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist von dem/der Vorsitzenden des Vorstandes oder im Verhinderungs-
fall von seinem/ihrem Stellvertreter einzuberufen.
Der/die Vorsitzende leitet die Versammlung. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein vom
Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnendes Protokoll zu errichten.

2.
Die jährliche ordentliche Mitgliederversammlung soll jeweils innerhalb der ersten drei Monate des Geschäfts-
jahres stattfinden.

3.
Der Vorstand kann jederzeit und muss auf Verlangen der Mehrheit des Kuratoriums oder eines der Vorstands-
mitglieder - eine außerordentliche Versammlung einberufen.

4.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung hat schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen - der Tag der Absendung
und der Tag der Versammlung werden nicht mitgerechnet - zu erfolgen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder anwesend ist. Kommt
eine solche Mehrheit nicht zustande, lädt der Vorsitzende unter Hinweis auf diese Umstände erneut ein. Diese
Versammlung ist dann in jedem Fall beschlußfähig.

5.
Jedes Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen.

6.
Die ordentliche Mitgliederversammlung nimmt vom Vorstand den Bericht und die Jahresrechnung entgegen
und erteilt dem Vorstand Entlastung.
Darüber hinaus hat die Mitgliederversammlung insbesondere folgende Aufgaben:

a) Satzungsänderung

b) Wahlen zum Kuratorium

c) Wahlen zum Vorstand

d) Wahlen zum Rechnungsprüfer

e) Wahlen des Vereins

7.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefasst.
Sobald sich nicht aus der Satzung oder aus dem Gesetz anderes ergibt.
Bei Stimmgleichheit entscheidet der/die Vorsitzende.
Verlangen mehr als drei Mitglieder der Mitgliederversammlung oder ein Mitglied des Vorstandes geheime
Abstimmung bei der Wahl eines neuen Vorstandes oder Kuratoriums, so muss eine geheime Wahl durch-
geführt werden.
Im Übrigen sind Abstimmungen geheim durchzuführen, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder
dies verlangt.
Für die Beschlußfassung über eine Änderung der Satzung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der
abgegebenen Stimmen erforderlich.
Ergibt sich bei der Abstimmung nur eine einfache Stimmenmehrheit, dann ist der Vorstand befugt,
eine erneute Beschlußfassung in einer zweiten Mitgliederversammlung herbeizuführen.

 

§ 7 Vorstand

1.
Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

Dem/der Vorsitzenden

dem/der Stellvertreter/in

dem/der Schatzmeister/in

dem/der Schriftführer/in

und bis zu drei weiteren Vorstandsmitgliedern.

2.
Zur Vertretung des Vereins gemäß § 26 BGB ist der Vorsitzende allein berechtigt; im Falle seiner
Verhinderung vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich den Verein, wobei eines der
unterzeichnenden Vorstandsmitglieder der/die Stellvertreter/in oder der/die Schatzmeister/in sein muss.

3.
Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf Dauer von drei Jahren gewählt.
Die Wahlen finden in der ersten Mitgliederversammlung des neuen Geschäftsjahres statt.

4.
Fällt während der dreijährigen Wahlperiode ein gewähltes Mitglied aus, so wird der Vorstand durch
ein vom Kuratorium zu bestimmendes Mitglied ergänzt. Dieses Mitglied muss in der nächst folgenden
Mitgliederversammlung bestätigt werden.

5.
Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Über die Beschlüsse
des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen.
Schriftliche Abstimmungen sind bei Zustimmung aller Vorstandsmitglieder zum Verfahren möglich.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

6.
Der Vorstand soll sich in wichtigen Fragen vom Kuratorium beraten lassen.

7.
Der Vorstand ist berechtigt, einen oder mehrere Geschäftsführer zu bestellen und diesen vertraglich
Vereinsaufgaben zu übertragen. Der Geschäftsführer unterliegt der Weisung und Verantwortung des
geschäftsführenden Vorstandes.

 

§ 8 Das Kuratorium

1.
Der Vorstand kann die Bildung eines Kuratoriums beschließen. Dafür gilt dann:
Das Kuratorium wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von
jeweils drei Jahren gewählt. Es besteht aus höchstens sechs Mitgliedern des Vereins und hat das Recht,
Ehrenmitglieder als beratende Mitglieder, und die Pflicht, den Vorstand des Vereins zu seinen Beratungen
hinzuzuziehen.

2.
Der Vorsitzende des Vorstandes ist zugleich Vorsitzender des Kuratoriums.

3.
Das Kuratorium hat die Aufgabe, den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu beraten und zu unter-
stützen.
Das Kuratorium muss mindestens einmal im Jahr einen Monat vor der ordentlichen Mitgliederversammlung
eingeladen werden.

4.
Die Befugnisse des Vorstandes nach § 26 BGB bleiben unberührt.

5.
Das Kuratorium kann international zusammengesetzt sein.

 

§ 9 Auflösung

1.
Der Beschluss über die Auflösung des Vereins kann nur auf Antrag des Vorstandes in einer zu diesem Zweck
eigens einberufenen Mitgliederversammlung, in der mindestens 3/4 aller Mitglieder vertreten sind und nur
mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder gefasst werden.

2.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische
Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur
Förderung kultureller Zwecke - im Interesse der Pflege des Berlin/Brandenburgischen Kulturgutes unter besonderer
Berücksichtigung der Bewahrung des hinterlassenen Werkes von Johann Gottfried Schadow (1764-1850).